Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Dr. Headshot
Stand: Januar 2026
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Erstellung von KI-generierten Porträtfotos zwischen der GunzX GmbH, Fenzlgasse 1/14, 1150 Wien (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden.
Verbraucher (B2C): Personen, die den Dienst zu privaten Zwecken nutzen.
Geschäftskunden (B2B): Unternehmen oder Selbstständige, die den Dienst für ihre Mitarbeiter oder zu gewerblichen Zwecken nutzen.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
KI-Dienstleistung: Dr. Headshot erstellt mittels künstlicher Intelligenz (KI) aus hochgeladenen Fotos neue Porträtaufnahmen.
Technologievorbehalt: Ergebnisse sind statistische Annäherungen. Der Anbieter garantiert keine 100%ige Ähnlichkeit; technologische Artefakte sind möglich.
Kennzeichnungspflicht: Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass gesetzliche Bestimmungen (z. B. der EU AI Act) vorschreiben können, KI-generierte Bilder als solche zu kennzeichnen, wenn sie in bestimmten Kontexten veröffentlicht werden. Die Verantwortung für die vorschriftsmäßige Kennzeichnung der Bilder bei deren Nutzung liegt allein beim Kunden.
3. Besondere Bestimmungen für Geschäftskunden (B2B)
Mitarbeiter-Fotos: Unternehmen sichern zu, die notwendigen Einverständniserklärungen der Mitarbeiter zur Verarbeitung Ihrer Daten eingeholt zu haben.
Datenschutz (AVV): Für die Verarbeitung von Mitarbeiterdaten stellt der Anbieter auf Anfrage oder im Rahmen des Buchungsprozesses einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO bereit.
Nutzungsrechte: Der Geschäftskunde erhält das Recht zur gewerblichen Nutzung für Marketing, Social Media und interne Kommunikation.
4. Urheber- und Nutzungsrechte
Uploads: Der Kunde behält die Rechte an seinen Quellbildern.
Generierte Bilder: Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die exklusiven Nutzungsrechte an den Resultaten.
Rechtliche Einordnung: Da KI-Werke nach aktuellem Recht oft keine Schöpfungshöhe für klassischen Urheberrechtsschutz erreichen, überträgt der Anbieter alle ihm rechtlich möglichen Positionen an den Kunden.
5. Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, sobald der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags (KI-Training) begonnen hat. Der Kunde stimmt der sofortigen Ausführung bei Bestellung ausdrücklich zu und bestätigt den Verlust des Widerrufsrechts mit Beginn des Rechenprozesses.
6. Schad- und Klagloshaltung
Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter (insbesondere wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Urheberrechten oder Verstößen gegen Kennzeichnungspflichten wie dem EU AI Act) vollständig schad- und klaglos zu halten.
Dies umfasst auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde Bilder von Personen hochlädt, ohne deren ausdrückliche Zustimmung zu besitzen, oder die generierten Bilder gesetzeswidrig verwendet.
7. Rückerstattungen und Gewährleistung
Keine Rückerstattung nach Start des KI-Trainings aufgrund der hohen Rechenkosten.
Eine Kulanz-Neugenerierung setzt die strikte Einhaltung der "Fotovoraussetzungen" beim Upload voraus.
Nach Download der Bilder ist jede Rückerstattung ausgeschlossen.
8. Verhaltenskodex und Verbote
Untersagt ist die Erstellung von:
- Sexuellen, pornografischen oder diskriminierenden Inhalten.
- Deepfakes von Personen des öffentlichen Lebens oder Dritten ohne deren Konsens.
9. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Der Anbieter haftet nicht für die Akzeptanz der Bilder durch Behörden oder Arbeitgeber.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht.
Gerichtsstand für B2B-Kunden ist Wien.
Sollten Klauseln unwirksam sein, bleibt der Rest des Vertrages davon unberührt.